Förderprojekte unserer Stiftung
Seit dem 1. September 2009 besteht unsere Stiftung „Caritas Christi urget“. Sie wurde errichtet mit dem Ziel, die Anliegen unserer Ordensgemeinschaft zu fördern, indem Projekte unterstützt werden, die dem ganzheitlichen Heil der Menschen dienen und sie zur Freiheit und Freude des Glaubens führen mögen..
Jahr für Jahr werden die Schwestern unserer Kongregation eingeladen, Vorschläge zur Verwendung der Stiftungserträge einzureichen. Dieser Einladung kommen sie gern nach. Wir möchten Sie teilhaben lassen an der Freude, Menschen in verschiedensten Nöten helfen zu können.
Im Folgenden stellen wir Ihnen Förderprojekte vor, die wir mit Erträgen aus unserer Stiftung unterstützt haben bzw. in den kommenden Wochen und Monaten unterstützen werden:
Mit den Erträgen unserer Stiftung werden Familien unterstützt, die sich derzeit in besonderen Notlagen befinden und der finanziellen Unterstützung bedürfen.
Es sind Familien, die besonderes Leid erfahren mussten, das zusätzlich mit finanziellen Engpässen verbunden ist, etwa wenn erforderliche Medikamente nicht aus eigenen Mitteln bezahlt werden können.
Die Glücksbringer Wallenhorst sind ein Netzwerk Ehrenamtlicher, die Menschen (insbesondere Familien mit Kindern) mit geringen finanziellen Möglichkeiten dabei unterstützen wollen, besser am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Diese Familien werden mit Sachmitteln und bei besonderem Bedarf auch mit finanziellen Mitteln schnell und unbürokratisch unterstützt.
Die Bahnhofsmission befindet sich in gemeinsamer Trägerschaft des Caritasverbandes Osnabrück und der Diakonie, Osnabrück.
Die Haupt- und Ehrenamtlichen bieten vor allem Umstiegshilfen für Reisende an. Gerade für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen ist diese Hilfe sehr wichtig. Es besteht die Möglichkeit, sich in den Räumen der Bahnhofsmission aufzuhalten, sich dort aufzuwärmen oder eine kleine Mahlzeit zu bekommen.
Seit über 70 Jahren gibt es das Caritas Baby Hospital in Bethlehem.
Das Hospital gibt jährlich zehntausenden kranken Kindern bestmögliche medizinische Hilfe – ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit und der wirtschaftlichen Situation der Eltern.
Besonders in der jetzigen schwierigen Situation in der Region ist diese Kinderhilfe „überlebens-notwendig“.
Die Wärmestube in Meppen wurde 1995 eröffnet. Wohnungslose, bedürftige oder auch einsame Menschen können hier zusammenkommen, um sich bei Kaffee und Tee aufzuwärmen und ein wenig zu klönen.
Mit dem "Café Digital" wurde das Hilfsangebot erweitert. Menschen mit sozialen Schwierigkeiten können Laptops, Tablets, freies Internet, Drucker usw. nutzen, um Behördenangelegenheiten, Wohnungssuche und vieles mehr anzugehen.
Das Kinderheim in der Stadt Hebo beherbergt Kleinkinder im Alter von wenigen Wochen bis zu vier Jahren wird von Ordensschwestern geleitet.
Um nötige Medikamente und Nahrung, vor allem Milch, bezahlen zu können, ist die Einrichtung auf Hilfe angewiesen.
Ein Kontakt besteht zum Kinderheim besteht seitens der Pfarrei St. Lars in Uppsala, in der auch eine Kommunität unserer Ordensgemeinschaft gehört.
P. Georg Sporschill SJ, Ruth Zenkert und das Team ihres Vereins „Elijah“ leben tagtäglich mit den Ärmsten der Armen: den Roma im rumänischen Siebenbürgen.
Sie haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Roma-Familien einen Weg aus dem tiefen Elend zu eröffnen.
Das KAB Mobil steht jeweils am 1. Freitag im Monat auf dem St Josefs Platz in Hollage.
Hier bietet die KAB (Katholische Arbeitnehmer – Bewegung) Beratungen zu diversen Themen an wie z.B. Rente, Patientenverfügung, Frauen und Kinderschutzhaus, Kurberatung, häusliche Gewalt und vieles mehr.
Wir unterstützen dieses Projekt bei der Anschaffung von Dingen, die für die Ausstattung und Nutzung bei Veranstaltungen benötigt werden.
Sehr gefreut haben wir uns über ein Dankesschreiben, das uns von Angelika Kampsen, KAB Hollage, in diesen Tagen erreichte.
Das Krankheitsbild CDKL5 ist noch immer relativ unbekannt ist, deshalb hat es sich CDKL5 Deutschland e.V. zum Ziel gemacht, Aufklärungsarbeit bei Ärzten, Therapeuten und in der Öffentlichkeit zu betreiben.
CDKL5 ist ein seltener genetischer Defekt. Im Jahr 2004 haben Forscher herausgefunden, dass Mutationen des CDKL5-Gens verantwortlich für schwere Erkrankungen bereits im frühen Kindesalter sind. Die Krankheit tritt typischerweise zunächst mit epileptischen Anfällen in den ersten Wochen oder Monaten nach der Geburt in Erscheinung, ihnen folgt eine schwere neuronale Entwicklungsverzögerung. Es handelt sich bei CDKL5 in der Regel nicht um eine ererbte Krankheit, sondern um eine so genannte Spontanmutation.
Der Verein CDKL5 Deutschland e.V. bietet allen betroffenen Familien in Deutschland einen Halt und Hilfe in schwierigen Situationen an.
Foto und Infos: www.cdkl5-verein.de
Der ambulante Kinderhospizdienst unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend erkrankt ist. Die Begleitung kann ab der Diagnosestellung erfolgen.
Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten die Familien, orientiert an deren individuellen Wünschen. Die Begleitenden sind für das erkrankte Kind, die Geschwister und die Eltern häufig über viele Jahre da.
Der Ambulante Kinderhospizdienst arbeitet weltanschaulich- und konfessionsunabhängig und ist für die Familien kostenfrei.
