Impulse
Trage mich, Grund, auf dem ich stehe.
Getragen kann ich Lasten tragen.
Nähre mich, Grund, in dem ich wurzle.
Genährt kann ich zur Nahrung werden.
Halte mich, Wurzelgrund, aus dem ich wachse.
Gehalten kann ich and´re halten.
Segne mich, du Urgrund meines Lebens,
gesegnet kann ich Segen sein. Amen.
Annette Gawaz
Foto: niko photos auf Unsplash
Nach dem Fest der Taufe des Herrn am 11. Januar kehren wir nach der weihnachtlich geprägten Zeit wieder in den Alltag zurück. Nehmen wir die Festfreude der vergangenen Wochen mit hinein!
Mit Gedanken von Andreas Knapp wünschen wir allen weiterhin eine gesegnete Zeit!
Wie tief muss ich untergetaucht werden
bis ich dem Leben auf den Grund komme
Wie rein muss ich gebadet werden
bis meine Haut durchatmet wird vom Licht
wie zart muss mir gesagt werden
dass ich geliebt bin
bis ich es wirklich glauben kann
Verschenke, was nur DU geben kannst
Verschenke, was wie GOLD ist:
Eine kleine Spanne deiner kostbaren Zeit, Liebe, die dauert. Einen weisen Gedanken wie einen Schatz aus der Tiefe.
Verschenke, was wie WEIHRAUCH ist:
Dein Staunen, deine Bewunderung, Demut vor dem Unbereiflichen. Die Gabe, im Kleinsten das Größte zu sehen.
Verschenke, was wie MYRRHE ist:
Mitleid, Trost und Erbarmen. Die Kraft, zusammen eine Wüste zu durchqueren. Den Mut, an das Ziel zu glauben.
Verschenke das, was nur DU geben kannst.
Du wirst bekommen, was nur für dich bestimmt ist.
Wie viele kleine Lichter muss Gott uns ausblasen,
bis uns das eine Licht aufgeht:
die Freude an Gott, meinem Heiland und Retter.
Die Freude, dass er herabgekommen ist zu mir,
dass er Mensch geworden ist,
nicht bloß ein Mensch wie ich,
sondern ein Mensch für mich, mein Heiland.
Theo Brüggemann
Wiederum dürfen wir es feiern, das große Geschenk des Kommens Gottes in unsere zerrissene Welt. Es möge uns alle stärken im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe!
AUF DEM WEG ZUR KRIPPE
Ich habe mich auf den Weg gemacht:
Wie einer der Könige suchte ich nach einem Lichtpunkt am dunklen Himmel.
Wie einer der Hoffnungslosen suchte ich nach einem Funken Hoffnung in dieser Welt.
Wie einer aus der Verlorenheit suchte ich ein Zuhause bei Gott.
Aller Anfang bedeutet Aufbruch,
bringt Wagnis und Entwicklung,
birgt Neugier und Neuland in sich.
Aller Anfang ist Wagnis,
weckt Hoffnung und Ängste, schafft Sehnsucht und Zukunft.
Verschiedene Jahreszeiten haben ihren Reiz:
Das Frühjahr mit dem neu aufkeimenden Leben, den Knospen und Blüten,
der Sommer in seiner ganzen Blütenpracht,
der Herbst mit den herrlich bunten Farben der Blätter
und auch der Winter, der manchmal alles mit einer weißen Decke überzieht.
So sah es rings um Kloster Nette noch vor wenigen Jahren aus:
