Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens



UNSER CHARISMA:

Durch unser Leben Jesus Christus verkünden in der Haltung Mariens

Jesus Christus kam in die Welt, um „zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lk 19,10). Wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens wirken mit an der Weckung, Festigung und Ausbreitung des Glaubens. Wir nehmen teil am Sendungsauftrag der Kirche, die zu sammeln, die in der Zerstreuung leben und nach Halt suchen.


UNSER WAHLSPRUCH:

"Alles zur größeren Ehre Gottes - im Geiste Mariens"

Wir stimmen diesem Leitwort für unser Leben zu, indem wir antworten:

"Es geschehe."

Sinn und Erfüllung unseres menschlichen Daseins sehen wir in der Verherrlichung Gottes. Wir wollen Gott loben, die Menschen lieben, in der Welt leben.

Konkret kommt unser Lob Gottes zum Ausdruck im persönlichen Gebet, im Stundengebet, in der Liturgie, in unserem Miteinander und im Dasein für andere.

WAS UNS WICHTIG IST ...

"Als Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens
ist uns unser geistlicher Weg wichtig.
Jesus Christus ist die Mitte unseres Lebens,
er soll uns prägen.
Er kommt uns entgegen in seinem Wort,
in den Sakramenten und im alltäglichen Leben.
Darum wollen wir loslassen, was uns auf dem Weg zu ihm hindert.
Mit seiner Hilfe können wir Schritte des Vertrauens wagen.
Unser Bemühen um die Treue im Kleinen hilft uns,
unsere Spiritualität, gemäß unserem Charisma, im Alltag zu leben.
Jesus Christus wurde vom Vater gesandt,
zu suchen und zu retten, was verloren ist (Lk 19,10).
An diesem Sendungsauftrag nehmen wir teil.
Wie Maria wollen wir Dienende sein.
Mit der Kirche sammeln wir Menschen aus der Zerstreuung
wieder zur Einheit (vgl. LG 13).
Wir sind offen für die Menschen, sehen ihre Not,
leben aufmerksam und tragen sie mit in unserem Gebet.
Unsere Kommunitäten wollen Orte gelebter Gastfreundschaft sein.
Die Berufungspastoral ist uns wichtig,
jede Schwester trägt Mitverantwortung.
In diesem Bewusstsein möchten wir Menschen Hilfe
bei der Sinn- und Wegfindung geben.
Mit dankbarem Blick auf unsere Vergangenheit
gehen wir auf das100jährige Jubiläum unserer Kongregation zu
und richten unseren Blick voll Hoffnung in die Zukunft.
Als Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens
gehen wir unseren Weg in Gemeinschaft.
Wir wollen Hörende sein auf Gott,
auf einander und auf die Zeichen der Zeit.
In Sorge füreinander und gegenseitiger Wertschätzung
sind wir uns unserer gemeinsamen Verantwortung bewusst.
Aus dieser Haltung erwachsen Zufriedenheit und gegenseitige Annahme,
so dass unsere Kommunitäten für alle Schwestern
ein Zuhause werden können.
Die Beachtung der Konstitutionen und Weisungen
trägt zur Förderung der Einheit bei und hilft uns,
ein lebendiges und glaubwürdiges Zeugnis unserer Berufung zu geben."
 

(Schlussdokument des 15. Generalkapitels, Oktober 2015)

Wandrelief am Schwesternhaus in Uppsala


Unsere marianische Ausrichtung

Als Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens wollen wir unseren konkreten Alltag "im Geiste Mariens" leben. 
Wir bemühen uns, ein Leben führen, das auf Gott ausgerichtet ist nach dem Beispiel Mariens
.

Maria spricht ihr "Ja – es geschehe nach deinem Wort". - Wir versuchen, diese Haltung anzunehmen und im Alltag zu leben.

Maria und Elisabeth begegnen sich. - Wir wollen einander und anderen begegnen, wie Maria den Menschen begegnet. 

Maria antwortet mit dem Lobgesang: "Meine Seele preist die Größe des Herrn." -
Wir versuchen, den Lobgesang Mariens als Quelle des eigenen Glaubens, der Hoffnung und der Liebe auf unserem Weg durch die Zeit zu erfahren.

Maria verweist auf ihren Sohn: "Was er euch sagt, das tut." - Wir bemühen uns, auf Gottes Wort zu hören, es aufzunehmen und es im eigenen Leben zu verwirklichen.

Maria ist das Urbild der Kirche. Ihre mütterliche Sorge leitet uns. - Wir wollen wie sie in Treue Christus im Leben der pilgernden Kirche dienen.


Unsere missionarische Ausrichtung

Für uns Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens bedeutet die Umsetzung unseres Wahlspruchs die Teilnahme am Sendungsauftrag Christi:

"Durch unsere Berufung als Missionsschwestern Mariens nehmen wir an diesem Sendungsauftrag teil. Die Glaubensnot so vieler ist für uns ein Anruf, mit unserem ganzen Dasein dafür einzutreten, dass das Evangelium in den Herzen der Menschen Wurzeln schlägt und sich entfaltet." (Konstitutionen Nr. 4)

Kloster Nette - Kopfgrafik