Aktuelles
2. Februar 2012 - „Tag des geweihten Lebens“
Das Fest der „Darstellung des Herrn“ wird seit 1997 auf Anregung von Papst Johannes Paul II. weltweit als „Tag des geweihten Lebens“ begangen. Er nimmt Bezug auf das Tagesevangelium des heutigen Festes. Der Evangelist Lukas berichtet (in Lk 2, 22-40) wie Josef und Maria ihren Sohn in den Tempel brachten. Der erstgeborene Sohn wurde als Eigentum Gottes angesehen und im Tempel an Gott übergeben, also „dargestellt“. Simeon und Hanna erkannten den Erlöser und stimmten einen Lobgesang an, das sogenannte „Nunc dimittis“, mit dem sie Jesus als „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ und als „Erlöser Israels“ priesen.
So wie einst Maria und Josef in den Tempel zogen und ihren Erstgeborenen Gott weihten, so weihen heute etwa Ordenschristen bei ihrer Profess, bei der Ablegung der Gelübde, ihr Leben dem Herrn.
Am „Tag des gottgeweihten Lebens“, der in diesem Jahr zugleich ein monatlicher Gebetstag für geistliche Berufe ist, laden wir alle ein, zusammen mit uns zu beten um Menschen, die Christus in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam nachfolgen.
12. – 16. Januar 2012 - Juniorat in Ubiratã
Zu Beginn des neuen Jahres fand wieder - wie in den vergangenen Jahren - ein mehrtägiges Junioratstreffen unserer brasilianischen Mitschwestern statt. Inhaltlich ging es dieses Mal um Aspekte unserer Ordensgeschichte, insbesondere um den Gründer unserer Kongregation, Erzbischof Dr. Wilhelm Berning. Begleitet wurden die Tage von der Junioratsleiterin, Schwester M. Zilda, und Schwester M. Katharina. Zu Gast bei den jungen Schwestern war auch die Provinzoberin, Schwester M. Angela.
2. Januar 2012 - 90 Jahre St. Ursula, Graal-Müritz an der Ostsee
Seit dem Bestehen unserer Kongregation galt die besondere Sorge unseres Gründers, Erzbischof Dr. Wilhelm Berning, dem weiten Diasporagebiet seiner Diözese.
In unserer Ordensgeschichte heißt es: „In Mecklenburg lebten viele Kinder auf den Gütern zerstreut, die von der Kirche zu weit entfernt waren, um von den Geistlichen im Unterricht erfaßt zu werden. Deshalb plante der Bischof die Gründung von Kommunikantenanstalten, in denen die Kinder während einiger Monate auf die erste Beichte und die erste hl. Kommunion vorbereitet werden konnten. Er hatte in Müritz an der Ostsee dafür das Hotel Müritzer Hof gekauft, um es als Kommunikantenanstalt einzurichten. Für diese Aufgabe brauchte der Bischof Schwestern. Die Ordensgemeinschaften, die der Bischof bisher um Hilfe gebeten hatte, lehnten ab. Mutter Evarista (die damalige Generaloberin) hat, so sagte der Bischof später, „mit großer Freude und großem Eifer dieses Werk aufgegriffen.“ So wurde Müritz die erste Niederlassung der neugegründeten Ordensgemeinschaft.“
Zu der noch immer bestehenden Kommunität in Graal-Müritz gehören zurzeit vier Schwestern, die in der jetzigen Familienferienstätte St. Ursula sowie in der Pfarrgemeinde wirken. Von Januar bis Dezember bieten die Schwestern außerdem für Ordensschwestern sechs Zimmer für einen Urlaubsaufenthalt an der Ostsee an.
Bei Anmeldungen, Auskünften sowie Terminabsprachen wenden Sie sich bitte an: Schwester M. Felice Westerkamp, Tel. 038206-1478-23 oder an Schwester M. Gratia Kukla, Tel. 038206-1478-11. Näheres unter www.sanktursula.de.
Wir wünschen den Schwestern und allen Gästen des Hauses heute einen frohen Festtag im Gedenken an viele Jahrzehnte des Wirkens unserer Schwestern in St. Ursula seit Beginn des Bestehens. Möge der Segen Gottes auf allem ruhen, was seit Gründung der Niederlassung in der Diaspora gewirkt wurde.
Neujahr 2012 - Hochfest der Gottesmutter Maria
Mit den Segenswünschen aus Irland wünschen wir Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens Ihnen und Ihren Familien von Herzen den Segen Gottes für das neue Jahr 2012.
Irische Segenswünsche
Dass jede Gabe, die Gott Dir schenkt, mit Dir wachse,
und Dir dazu diene, denen Freude zu schenken, die Dich mögen.
Dass Du immer einen Freund hast, der es wert ist, so zu heißen,
dem Du vertrauen kannst, der Dir hilft, wenn Du traurig bist,
der mit Dir gemeinsam den Stürmen des Alltags trotzt.
Und noch etwas wünsche ich Dir:
Dass Du in jeder Stunde der Freude und des Schmerzes die Nähe Gottes spürst –
das ist mein Wunsch für Dich, und für alle, die Dich mögen.
Das ist mein Wunsch für Dich – heute und alle Tage.
28. – 30. Dezember 2011 - Jahresversammlung in Maringá / Brasilien
Vom 28. – 30. Dezember treffen sich alle Schwestern unserer Provinz Maria Maringá zu ihrer diesjährigen Jahresversammlung in Maringá. Inhaltlich geht es um die Begegnung miteinander, die Auswertung der vergangenen Jahre und die Planung des Weges für die kommenden zwei Jahre. Wir wünschen allen teilnehmenden Schwestern, die zum Teil von weither zu dem Treffen anreisen, ein frohes Miteinander und gute Tage in Maringá.
Unser gemeinsames Leben soll ein Zeichen der Einheit und Liebe sein.
Indem wir bewusst die Einmaligkeit jeder einzelnen Schwester
und ihre Berufung durch Christus annehmen,
wächst unsere Achtung voreinander und unsere Bereitschaft,
bei aller Verschiedenartigkeit zu einem Miteinander zu finden,
das vom Geist der Liebe Christi geprägt ist.
Aus unseren Konstitutionen
25. Dezember 2011 - Weihnachten
Wir feiern das Fest der Menschwerdung unseres Gottes, das Fest seines Kommens in unsere Welt. Möge er ankommen und Raum finden in unseren Herzen, uns mit Frieden und Freude erfüllen und uns allen Licht und Zuversicht schenken auf unserem Weg durch das Jahr 2012.
Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Als die Engel sie verlassen hatten
und in den Himmel zurückgekehrt waren,
sagten die Hirten zueinander:
Kommt, wir gehen nach Betlehem,
um das Ereignis zu sehen,
das uns der Herr verkünden ließ.
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef
und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen
über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten,
staunten über die Worte der Hirten.
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war,
in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück,
rühmten Gott und priesen ihn für das,
was sie gehört und gesehen hatten;
denn alles war so gewesen,
wie es ihnen gesagt worden war.
Evangelium an Weihnachten, Lk 2,15- 20
16. Dezember 2011 - Rückkehr von Schwester M. Luisa nach Deutschland
Nach 38jähriger Tätigkeit als Krankenschwester und Hebamme in der Mission in Brasilien bat Schw. M. Luisa – vor allem aus gesundheitlichen Gründen – um ihre dauerhafte Rückkehr in die Heimat nach Deutschland. Am 15. Dezember 2011 tritt sie die Heimreise an und wird am folgenden im Mutterhaus eintreffen.
Wir heißen Schwester M. Luisa herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Flug und ein rasches Einleben in unserem Bezirk Deutschland / Schweden.
11. Dezember 2011 - Ein Festtag in Maringá / Brasilien
Am 20. Juni 1956 begannen sechs deutsche Schwestern unsere missionarische Tätigkeit in Brasilien. Schon bald gab es auch dort Interessierte am geistlichen Leben in einer Ordensgemeinschaft. Heute feiern Schwester M. Isabel und Schwester M. Águeda, die am 25. März 1958 in unsere Kongregation eintragen, ihr 50jähriges Professjubiläum. Der eigentliche Professtag ist der 13. Dezember. Die Eucharistiefeier mit Dom Anuar Batisti, feiern die Jubilarinnen zusammen mit den Mitschwestern und Gästen in der Kapelle Rainha da Paz, Maringá.
Zugleich erneuern zwei Schwestern heute ihre zeitliche Profess. Schwester M. Elaine und Schwester M. Ione.
Bereits am 8. Dezember 2011 hat Schwester Maria Augusta ihre zeitliche Profess erneuert.
Von Herzen gratulieren wir allen Schwestern und wünschen ihnen weiterhin Freude auf ihrem Berufungsweg und Gottes Segen.
4. Dezember 2011 - Ein adventlichen Nachmittag und Abend in Kloster Nette
Zu einem adventlichen Nachmittag haben wir am heutigen zweiten Adventssonntag in unser Kloster eingeladen. Ab 15.00 Uhr war Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch bei Kaffee, Tee und Gebäck. Viele der Gäste nutzen die Gelegenheit, bei einem kleinen Kerzenmarkt Einkäufe zugunsten unserer Stiftung Caritas Christi urget zu tätigen. Zwischenzeitlich lud eine Schwesterngruppe zu einem offenen Adventssingen in unserer Gutskapelle ein.
Der Nachmittag endete mit der gesungenen und gebeteten Adventsvesper in der Kapelle. Hierzu waren auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Familien eingeladen. Das gemeinsame Abendessen mit der Mutterhauskommunität klang aus mit adventlichen Liedern und Geschichten, zu denen auch unsere Gäste beitrugen.
Allen, die heute bei uns zu Gast waren, danken wir herzlich und wünschen ihnen und ihren Familien weiterhin einen gesegneten Advent.
3. Dezember 2011 - "Der lebendige Adventskalender …"
Wie in vielen Pfarreien lädt der lebendige Adventskalender auch auf dem Osnabrücker Sonnenhügel, in der Dodesheide und in Haste Groß und Klein aus unserer Pfarrei Christus König dazu ein, eine gemeinsame adventliche Zeit miteinander zu verbringen, wenn ein geschmücktes Adventsfenster als „Türchen“ geöffnet wird.
An jedem Abend in der Adventszeit gibt es eine Adventsgeschichte, Begegnungen bei Gebäck und Getränken und natürlich Adventslieder. Am heutigen Abend öffnete sich ein Fenster in unserem Kloster.
Advent 2011 - Zeit zum Aufbrechen
Der Advent ist eine Zeit des Aufbruchts. Die äußeren Schritte, die wir gehen, gehören sicher dazu.
Das Bild des Künstlers Andreas Felger verweist uns aber noch auf einen wichtigen anderen Aspekt. Nicht nur wir sind diejenigen, die aufbrechen. Wir dürfen vielmehr glauben und darauf vertrauen, dass Gott selbst längst zu uns aufgebrochen ist und in unser Leben getreten ist. Er ist der Kommende, der anklopft, um in uns Raum zu finden. Erwartungsvoll gehen wir ihm entgegen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Besucherinnen und Besuchern unserer Homepage eine gesegnete Adventszeit, die in Ihnen die Vorfreude auf ein frohes und gnadenreiches Weihnachtsfest entfacht.
17. November 2011 - Seminartag im Kloster
Zum zweiten Mal haben wir die Referendarinnen und Referendare des Studienseminars Osnabrück für das Lehramt an berufsbildenden Schulen mit ihrem Fachleiter, Herrn StD Ludwig Berg, zu Gast.
In klösterlicher Atmosphäre verbringt die Gruppe heute einen gemeinsamen Studientag in Kloster Nette. Neben der inhaltlichen Arbeit gibt es Raum für Einblicke in das Ordensleben und Begegnungen mit den Schwestern bei Tisch und beim gemeinsamen Mittagsgebet in unserer Gutskapelle.
Wir wünschen den künftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrern alles Gute und Gottes Segen für ihre Ausbildung und ihre künftige Tätigkeit im Schuldienst, vor allem viel Freude an der Arbeit mit jungen Menschen.
23. Oktober 2011 - Wissenswertes am Weltmissionssonntag in Kloster Nette
Aus Anlass des Weltmissionssonntags können Interessierte am Sonntag, dem 23. Oktober, ab 15.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen etwas über die Tätigkeit unserer Kongregation in verschiedenen Ländern erfahren.
Wir geben Einblick in die Missionstätigkeit unserer Schwestern in Brasilien, Schweden und Paraguay und stellen konkrete Projekte vor. Herzlich willkommen!
Herr, wir bitten vor allem für alle Menschen, die leiden. Tausende Personen sterben jeden Tag. Die Ursache sind Krieg, Hungersnöte und Naturkatastrophen. Kinder sind ohne Familien. Sie haben Hunger und Durst. Familien fliehen, um ein Dach zu suchen, wo sie Schutz finden können.
Hilf uns, Herr, eine Welt zu bauen, in der alle gut leben können.
Eine Welt, in der sich jede und jeder wie eine blühende Rose entfalten kann.
Eine Welt, in der niemand mehr weint und es keinen Krieg mehr gibt.
Eine Welt, in der alle in Frieden miteinander tanzen und singen.
Herr, Jesus Christus, du sendest uns, an dieser einen Welt mitzubauen und mitzuhelfen, damit sie zu einer besseren, gerechteren und friedvolleren Welt wird.
Friedensgebet einer Schülerin der Marie-Jeanne-Schule, in der Pfarrei St. Anne im senegalesischen Thiès
14. – 16. Oktober 2011 - Tagung der leitenden Schwestern des Bezirks
Deutschland / Schweden
In Anlehnung an das Jahresthema unserer Kongregation befassen wir uns an diesem Wochenende bei der Tagung der leitenden Schwestern des Bezirks Deutschland / Schweden mit Fragen zu unserer marianischen Spiritualität.
In diesem Jahr haben wir zu unserer Tagung an einem Tag besondere Gäste eingeladen, nämlich junge Leute, die sich zusammen mit uns dem Thema „Maria“ nähern werden. Es handelt sich um eine Schulklasse der Fachschule Sozialpädagogik der Marienhaus-Schule, Meppen, in Begleitung ihres Religionslehrers, Herrn Schnorrenberg. Diese Klasse bereitet sich im Rahmen ihrer Ausbildung zu Erzieherinnen und Erziehern auch auf die Kirchliche Sendung vor.
In der für eine Schwesterntagung etwas ungewöhnlichen Zusammensetzung wollen wir uns gegenseitig Impulse geben, miteinander austauschen, die verschiedenen Vorstellungen der Generationen kennen lernen und auf kreative Weise erarbeiten, wie ein marianisch geprägtes Leben heute gelingen kann.
Sowohl für uns Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens als auch für die Schülerinnen und Schüler einer Schule, die den Namen Maria trägt, wird unser gemeinsames Tun eine Bereicherung sein.
10. Oktober 2011 - Besuch aus Saratow
Vor wenigen Wochen noch, am 29. August 2011, hatten wir Herrn Ottmar Steffan vom Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. zu Gast. Er war eingeladen, um von den aktuellen Entwicklungen verschiedener Projekte in Russland zu berichten.
Heute freuen wir uns, erneut aus erster Hand Wissenswertes über die Situation der Kirche und der Menschen in Russland zu erfahren, und zwar von Clemens Pickel, dem Bischof des russischen Bistums St. Clemens in Saratow. Er kommt in Begleitung von Herrn Steffan und feiert zunächst die Eucharistie mit der Kommunität des Mutterhauses. Beim anschließenden gemeinsamen Frühstück berichtet er von seinem persönlichen Weg ebenso wie von den besonderen Herausforderungen des Alltags in der russischen Kirche.
Auf besonderes Interesse stoßen seine Äußerungen über die Situation einheimischer Ordensschwestern, die unter schwierigsten Bedingungen ihren Dienst tun.
9. Oktober 2011 - 50 Jahre Marien-Hospital Marl
Mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Empfang wird heute in Marl das 50jährige Bestehen des Marien-Hospitals gefeiert. An diesem Jubiläumsfest nehmen auch viele der Schwestern, die in der Vergangenheit hier arbeiteten, mit Freude teil. Vor genau 50 Jahren wurde das neu erbaute Krankenhaus feierlich vom damaligen Bischof von Münster, Dr. Michael Keller, eingeweiht. Er war es auch, der sich schon früh an unsere Kongregation mit der Bitte wandte, die Krankenpflege im neu errichteten Haus möge von Ordensschwestern übernommen werden. Diesem Wunsch entsprach die Ordensleitung und ließ eigens für diese neue Herausforderung viele Schwestern in der Krankenpflege ausbilden.
Schon am 27. April 1961 trafen die ersten Schwestern in Marl ein und halfen tatkräftig bei den vorbereitenden Maßnahmen bis zur Einweihung des Hauses. Noch heute besteht in Marl eine Kommunität aus zurzeit neun Schwestern. Zu ihr gehören Schwester M. Georga, Schwester M. Inigo und Schwester M. Luise, die seit Bestehen des Marien-Hospitals in Marl leben und wirken.
Bei einem geführten Rundgang durch das Marien-Hospital besichtigen die Schwestern viele Neuerungen, unter anderem auch den neu errichteten, Operationstrakt.
Mit einer feierlich gestalteten Vesper und einer anschließenden Kaffeetafel klingt der gelungene Festtag aus.
2. Oktober 2011 - Wir feiern Erntedank!
„Wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt ...“.
Dieses Lied, das schon in den 80er Jahren häufig gesungen wurde, ist in seiner Aussage heute aktueller denn je. Am heutigen Erntedankfest sagen wir ausdrücklich Dank für "die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit". Die Gaben der Schöpfung reichen für alle, wenn wir miteinander teilen.
In Dankbarkeit denken wir an alles, was uns im Alltag geschenkt wurde, an das tägliche Brot und an alles andere, das unser Leben im vergangenen Jahr bereichert hat, seien es Begegnungen, Erlebnisse, neue Erfahrungen oder auch die persönlichen Gaben, Fähigkeiten und Talente und die der anderen. Es gibt allen Grund zu danken und in Dankbarkeit zu teilen.
25. September 2011 - Wallfahrt der Ordensfrauen im Bistum Osnabrück
nach Kloster Frenswegen
Von 1394 bis 1809 war das Kloster Frenswegen ein Augustiner Chorherrenstift. Vor etwa 40 Jahren lebte der Gedanke auf, an diesem Ort wieder dem geistlichen Leben Raum zu geben. So wurde aus einem ehemaligen Kloster ein Ort der Besinnung, der Bildung und der Begegnung, getragen von der ökumenische Stiftung Kloster Frenswegen, die ihren Sitz dort heute hat. Sie vereinigt sechs Kirchen unter einem Dach: Reformierte und Lutheraner, Freikirchen und Katholiken, Herrnhuter und Altreformierte tragen gemeinsam die Stiftung.
Fast 200 Ordensfrauen aus unserem Bistum sind heute auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der Ordensfrauen im Bistum Osnabrück zu Gast in Kloster Frenswegen, darunter auch viele Schwestern aus dem Mutterhaus und aus weiteren Kommunitäten unserer Kongregation.
Nach der Begrüßung und einer Kaffeetafel steht ein Vortrag der römisch-katholischen Moderatorin Stephanie van de Loo zum Thema "Versöhnte Verschiedenheit - Wunsch oder Wirklichkeit?" auf dem Programm. Im Anschluss daran gibt es verschiedene Angebote, u.a. auch Klosterführungen, einen Austausch zum Vortrag, eine Gesprächsrunde mit Herrn Dr. Reinold Petermann, dem Vorsitzenden des Fördervereins, und eine Vorstellung des Evangeliars Heinrich des Löwen. Den Abschluss bildet die gemeinsame Vesper mit Domkapitular Alfons Strodt, Osnabrück.
24. September 2011 - Ökumenischer Taizé-Tag in Kloster Nette
Zusammen mit dem Vorbereitungsteam, bestehend aus Monika Schmidt, Gabriela Teske, Schwester M. Friederike, Schwester M. Rita und Schwester M. Birgit, verbringen heute gut 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Taizé-Tag in Kloster Nette.
Miteinander wird in verschiedenen Workshops gesungen, musiziert, die Bibel gelesen und Austausch gehalten.
Der Tag klingt nach einem Abendimbiss aus mit einem offenen Abendgebet mit Taizé-Gesängen, an dem auch weitere Schwestern und Gäste teilnehmen.
12. September 2011 - Fest Mariä Namen, Patronatsfest unserer Kongregation
Die Schutzmantelmadonna des Künstlers Ludwig Nolde in unserer Gutskapelle zeigt Maria, unsere Namenspatronin, in einer gesammelten Haltung. Ihr Gesichtsausdruck wirkt ernst, aufmerksam und hörend.
Die Körperhaltung drückt Offenheit und Weite aus. Gleichzeitig ist eine gewisse Dynamik erkennbar, darauf deutet der Faltenwurf des Gewandes hin. Maria bleibt nicht stehen, sie ist stets auch im Aufbruch.
Sie nimmt die Anliegen der Menschen nicht nur wahr und ernst, sondern sie trägt sie weiter und bringt sie im fürbittenden Gebet hin zu ihrem Sohn.
Je mehr wir von ihrer Haltung lernen, umso mehr werden wir befähigt, auch unseren eigenen „Mantel“ auszubreiten und unser Herz zu öffnen – füreinander und für alle, die uns anvertraut sind.
An unserem gemeinsamen Namenstag wünschen wir allen, die wie wir den Namen Maria tragen, einen frohen und gesegneten Festtag.
28. August 2011 - Gartenfest in Kloster Nette
Zu einem Nachmittag in Kloster Nette laden heute wir alle Interessierten ein. Jung und Alt sind herzlich willkommen. Unser Gartenfest mit Kinderprogramm, Flohmarkt, Kaffee und Waffeln beginnt um 15.00 Uhr. Zum Abschluss singen und beten wir um 18.00 Uhr die Vesper in unserer Mutterhauskapelle.
Der Erlös des Festes ist bestimmt für unsere Stiftung Caritas christi urget, mit dem wir verschiedene soziale und pastorale Projekte unterstützen.
Das Leben wird ein Fest,
wenn du dich freuen kannst
an einfachen, alltäglichen Dingen.
Phil Bosmans
27. August 2011 - Aufnahme in die Weggemeinschaft der Missionsschwestern
vom heiligen Namen Mariens
Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit wird Frau Renate Brake aus Gladbeck in der Vesper am 27. August 2011 in die Weggemeinschaft der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens aufgenommen. Die Aufnahme erfolgt im Rahmen eines besinnlichen Wochenendes für Mitglieder der Weggemeinschaft und Interessierte (siehe Veranstaltungen). Als äußeres Zeichen ihrer Zugehörigkeit erhält sie eine Brosche mit dem Zeichen unserer Kongregation.
Wir wollen Frau Brake mit unserem Gebet begleiten und Gott bitten, dass er sie und die weiteren Interessentinnen und Interessenten an der Weggemeinschaft segnen möge.
Herr Jesus Christus,
du hast uns zum Glauben in der Gemeinschaft der Kirche berufen.
Schenke uns den Mut, dir auf dem Weg zu folgen, den du uns führst.
Belebe deine Kirche und stärke die Gemeinschaft aller Getauften.
Mache uns zu glaubwürdigen Zeugen deiner Liebe.
Lass uns ein Segen sein füreinander und für die Welt.
25. August 2011 - Sommerfest im Klostergarten
Der Park unseres Mutterhauses entwickelt sich zunehmend zu einem begehrten Ort für Gottesdienste, Begegnungen verschiedener Art, als Kulisse für Hochzeitsfotos oder – wie heute – für die Ausrichtung eines Festes.
Heute verbringen etwa 220 Gäste einen „Sommerabend an der Nette“, zu dem das iuk Unternehmernetzwerk Osnabrück e.V. seine Mitglieder eingeladen hatte. Auf dem Programm stehen nach der Begrüßung durch Schwester M. Karola, Herrn Reinhold Berling vom Vorstand des Unternehmensnetzwerks und dem Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius vielversprechende Elemente: Vortrag über "Digitales Geld", Führung durch Klostergarten und Kapelle, Wissenswertes aus dem nahegelegenen Lehr- und Versuchsbetrieb Nettetal, Musik, eine Wissenschaftsshow und leckeres Essen.
Wir wünschen allen Gästen einen schönen Sommerabend in unserem Klostergarten.
12. August 2011 - Bischofsbesuch aus Brasilien
Seit Februar 2009 sind zwei Schwestern unserer brasilianischen Provinz im Rahmen eines Experiments im Nordosten Brasiliens tätig. Das Einsatzgebiet von Schwester M. Neusa und Schwestern M. Dalvina liegt in der Stadt Itapicuru im Bundesstaat Bahia. Der Ortsbischof, Dom Paulo Romeu Bastos, hatte um Schwestern für die von Armut geprägte Pfarrei, zu der zahlreiche Außenstationen bzw. Kapellengemeinden gehören, gebeten.
Im Juni 2011 waren Schwester M. Andrea und Schwester M. Rosa anlässlich einer Visitationsreise bei Dom Paulo zu Besuch. Heute ist er zusammen mit einem befreundeten deutschen Ehepaar zu Gast in Kloster Nette und berichtet anhand von aktuellen Bildern von seinem Bistum und der Pfarrei von Itapicuru.
10. August 2011 - „Froh zu sein bedarf es wenig …“
Einen Tag der Begegnung verbringen heute Schwestern aus verschiedenen Orten zusammen mit der Kommunität des Mutterhauses und mit P. Fuhge SJ in Kloster Nette.
Gestaltet wird der Tag von einigen Schwestern, die die etwa 50 teilnehmenden Schwestern zu verschiedenen Aktivitäten einladen. Die Angebote reichen von Gemeinschaftsspielen, einem Fitnessprogramm, Impressionen vom renovierten Kloster Maria Frieden, Schwerin, und einem Bericht aus Pilar / Paraguay bis hin zu fröhlichem Gesang und kreativem Tun. Nach der gesungenen Vesper, die durch eine Orgel- und Trompetenbegleitung festlich gestaltet wird, klingt der Tag bei einem kleinen Grillfest aus.
































































































































































